Umwelt

Im nachfolgenden Bild sind die Strafzahlungen der EU aufgelistet, die sich auf Abweichungen des Flottenverbrauchs eines Herstellers beziehen. Ab 2019 wäre eine Strafzahlung in Höhe von 95 € fällig, für jedes Gramm CO2, das zu viel emittiert wird.

 

Sanktionen für die Überschreitung
Sanktionen für die Überschreitung

 

Für einen OEM, der rund 2 Mio. Fahrzeuge pro Jahr produziert, könnte sich dies wie folgt auswirken:

  • Beispiel-Rechnung für ein OEM:
  • Verkaufsvolumen: 2.000.000 Fahrzeuge p.a.
  • Schadstoffausstoß durchschnittlich: 10 g CO2/km
  • Strafzahlung 2013: 1.136.000.000 €
  • Strafzahlung 2019: 1.900.000.000 €

Nach einer Studie der EU wird bis 2030 ca. 70 % des Stroms noch in Kohlekraftwerken erzeugt und damit ergibt sich das im folgenden Bild aufgeführte Ergebnis. Die gelben Balken zeigen die CO2-Emission bezogen auf die Primärenergie und nur diese hat Wirkung auf das Klima. Die grünen Balken zeigen die Emission im Fahrbetrieb. Zu erkennen ist, dass die E-Mobile die höchsten CO2-Emissionen bezogen auf die Primärenergie aufweisen, solange der Strom weltweit überwiegend aus Kohlekraftwerken kommt.

 

Tank to Wheel / Well to Wheel – Emission
Tank to Wheel / Well to Wheel – Emission

Die Daten für den Axialkolbenmotor (schraffiert) haben wir eingefügt. Da der Axialkolbenmotor auch mit reinem Biokraftstoff betrieben werden kann, wäre im Gegensatz zu E-Mobilen der Betrieb CO2 = 0 möglich.

 

Selbst bei den modernsten Dieselmotoren sind im Bestpunkt des Kennfeldes nur ca. 40% der Kraftstoffenergie in nutzbare mechanische Energie umgewandelt. Der Rest geht als Abwärme verloren. Im Teillastbereich sind diese Verhältnisse noch schlechter und im Stadtverkehr von leistungsstarken Fahrzeugen sind 90% Abwärme und nicht einmal 10% werden für den Antrieb des Fahrzeuges genutzt. Otto-Motoren liegen noch ungünstiger.

Energieverteilung
Energieverteilung
Am Prüfstand gemessene Schadstoffemissionen